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„Golden Honey“ = Honig + Kurkuma

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Ein nicht ganz aktuelles Bild, aber ein umso aktuellerer Anlass! Eine (sehr schnell und sehr einfach) zuzubereitende Manuka-Kurkuma-Mischung oder „Golden Honey“. Ein wirksames und unbedenkliches Hausmittel. Anwendbar ist es sowohl vorbeugend, als auch in akuten Fällen – für Kinder und Erwachsene.

Golden Honey – was ist das? 

„Golden Honey“, ein Mix aus Honig* und Kurkuma*, zählt derzeit  zu den größten Hypes im Netz. Antioxidativ, entzündungshemmend, sogar hilfreich beim abnehmen. Scheinbar das neue Wundermittel gegen alles. In manchen Kreisen hat sich der goldene Honig sogar den Ruf als das „stärkste natürliche Antibiotikum überhaupt“ erarbeitet. Was hat es damit auf sich, und wie effektiv ist die Mixtur tatsächlich? 

„Golden Honey“ = Honig + Kurkuma 

Zutaten und Zubereitung sind denkbar einfach. Golden Honey besteht lediglich aus zwei Ingredienzien: Honig und Kurkuma-Pulver. Eine Kombination die so in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrhunderten gegen Infekte und Entzündungen eingesetzt wird. 

Das Mischungsverhältnis sollte dabei ungefähr bei 1 EL Kurkuma-Pulver auf 100g Honig liegen. Beide Zutaten solange rühren, bis sie sich vollständig verbunden haben. Den Golden Honey in einem sauberen Glas luftdicht verschließen und lichtgeschützt aufbewahren. 

Wirkung und Anwendung 

Beide Zutaten werden in der Naturheilkunde bereits seit Jahrtausenden eingesetzt und sie ergänzen sich in ihrer Wirkung. Kurkuma wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, antiviral und antibakteriell. Honig wirkt ebenfalls antibakteriell und entzündungshemmend. Beide Zutaten stärken zudem das Immunsystem. 

Der eigentliche Vorteil von „Golden Honey“ ist allerdings, dass diese Mischung jederzeit einfach und schnell zubereitet werden kann – vorausgesetzt man hat die beiden (haltbaren) Zutaten im Hause. In der Praxis ein nicht zu unterschätzender Faktor. Denn wenn eine Erkältung oder ein Infekt im Anmarsch ist hat sicherlich kaum jemand Lust und Energie eine frische Hühnersuppe zu kochen. 

Da die Anwendung von „Golden Honey“ keine Nebenwirkungen mit sich bringt kann die Mixtur sowohl in akuten Fällen, als auch vorsorglich zur allgemeinen Immunstärkung verwendet werden. 

Im Krankheitsfall wird folgende Dosierung empfohlen: 

An den ersten beiden Tagen alle 2-3 Stunden einen TL Golden Honey im Mund zergehen lassen. Ab dem dritten Tag 3 TL pro Tag. Die gleiche Dosierung (3 TL pro Tag) kann auch zur vorbeugenden Immunstärkung angewendet werden. Dabei ist allerdings der Zuckergehalt des Honig zu beachten und die Ernährung demzufolge gegebenenfalls anzupassen. 

Wichtig dabei ist, dass man die Mischung langsam im Mund zergehen lässt. Nur so können die Zutaten ihre volle Wirkung entfalten. 

Eines muss man allerdings ganz klar festhalten: Ein Wundermittel ist auch „Golden Honey“ nicht. Wie alle Naturheilmittel und Rezepte entfaltet auch diese Rezeptur nur dann ihr volles Potential, wenn man insgesamt gesund lebt und sich entsprechend ernährt. 

Tipp: Weitere schnell verwendbare „Troubleshooter“ sind beispielsweise Knochenbrühe (Link Affiliate Brox)  oder der SGF „Acerola-Manuka-Kurkuma-Immunizer“ (Link Rezept) 

„Golden Honey“ nach SGF-Art

Bei unseren Rezepten widmen wir der Qualität, Herkunft und Funktionalität der verwendeten Zutaten seit jeher eine erhöhte Aufmerksamkeit. Dahingehend haben wir auch den Rezept des „Golden Honey“ etwas optimiert. 

SGF-Info: Manuka-Honig

Honig gilt nicht ohne Grund seit Jahrhunderten als wirksames und vielseitig einsetzbares Naturheilmittel und als natürliches Süßungsmittel. Neben Zucker enthält Honig wertvolle Enzyme, Mineralstoffe und Spurenelemente. Darüber hinaus wirkt Honig antibakteriell: Zum einen entzieht Honig durch seinen konzentrierten Zuckergehalt Bakterien das Wasser und unterbindet so ihre Vermehrung, zum anderen wirkt das enthaltene Wasserstoffperoxid entzündungshemmend. Übrigens: Damit Honig sein volles Potential gesundheitsfördernder Wirkungen entfalten kann sollte dieser möglichst unbehandelt und nur kaltgeschleudert sein. Regionaler Imkerhonig ist hier ganz klar erste Wahl. Industriell hergestellter Honig aus dem Supermarkt ist heute in vielen Fällen minderwertig und gepanscht.  

Der aus Neuseeland stammende Manuka Honig enthält zudem eine besonders hohe Konzentration an Methylgloyoxal (MGO), ein besonders stark antibakteriell wirksames Zuckerabbauprodukt. Dadurch ist Manuka deutlich wirksamer als herkömmlicher Honig. Manuka-Honig zählt daher zum festen Bestandteil unserer Betreuungsprojekte im Spitzensport, wie beispielsweise beim Deutschland-Achter. 

Leider ist Manuka Honig auch recht teuer. Manuka sollte daher nur bedarfsorientiert verwendet werden. Meine Empfehlung dahingehend ist, diesen entweder vorbeugend, beispielsweise in Phasen besonders hoher Belastungen, vieler Reisen oder in der kalten Jahreszeit oder im Falle eines Infektes anzuwenden. 

Bald keine wirksamen Antibiotika mehr?

 Aktuell ist dieses Rezept nicht nur aufgrund der Jahreszeit. Vielmehr aufgrund eines anderen, in den Medien höchstens nur am Rande auftauchenden Sachverhaltes: Immer mehr Pharmaunternehmen steigen aus der Entwicklung neuer Antibiotika aus. Nicht etwa weil diese nicht benötigt würden. Ganz im Gegenteil! Aufgrund der zunehmenden Zahl von resistenten Keimen braucht es neue Wirkstoffe eigentlich dringender denn je!

Die Neuentwicklung wird vielmehr aus einem anderen Grund eingestellt: Weil die kostspielige Entwicklung neuer Präparate für die Pharmaunternehmen wenig lukrativ ist. Das ist betriebswirtschaftlich vielleicht nachvollziehbar, ethisch allerdings höchst fragwürdig. Insbesondere wenn man die riesigen Gewinnspannen der Pharmaindustrie betrachtet. Hier wäre also tatsächlich auch die Politik gefordert. Beispielsweise indem Forschung und Entwicklung attraktiver gemacht, oder Universitäten gestärkt würden. Stattdessen rücken aber andere, finanziell weitaus einträglichere Themen in den Vordergrund. Insgesamt wenig verwunderlich, wenn der Gesundheitsminister vor allem durch eine übermäßige Nähe zum Pharmasektor auffällt. Ein weiterer Sachverhalt über den kaum berichtet wird. 

Die Uhr tickt also in gewisser Weise gegen uns, sofern wir den richtigen und sinnvollen Einsatz von Antibiotika nicht endlich lernen. Diese sollten nur in absoluten Ausnahmefällen eingenommen werden, insbesondere wenn es keine alternative Behandlungsmethode gibt. Schnupfen oder Kratzen im Hals gehören nicht dazu! Natürlich ist auch der exorbitante Antibiotikaeinsatz in der (Massen)tierhaltung ein großes Problem. Was Erkältungen betrifft, sollten auf bewährte Hausmittel und/oder gezielt möglichst schonende, ggf. pflanzliche oder homöopathische Mittel zurückgreifen und unserem Körper vor allen Dingen die notwendige Ruhe gönnen. Das hat nicht nur mit eigener, sondern auch mit gesellschaftlicher Verantwortung zu tun!

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